Aktuelle Ereignisse
03. Juli 2026
Betreuungsplätze in der Zwergenbande ab Sommer/Herbst 2026 frei
15. Juni 2026
Kinderschutzbund Burscheid: Kleiderladen, Garten, Sicherheit - wie fünf Ehrenamtliche den Verein neu aufstellen
Starkes Quintett für den Kinderschutzbund
Fünf Menschen, fünf Lebensläufe, ein Team: Der Vorstand des Kinderschutzbunds Burscheid trifft sich alle 14 Tage. Jeder hat sein Fachgebiet – von der Öffentlichkeitsarbeit über Pädagogik bis zum Kleiderladen. Warum ihre Unterschiedlichkeit ihre größte Stärke ist.
Artikel von Nadja Lehmann, RGA 09.06.2026
Burscheid: „Sie erleben uns gut gelaunt“, sagt Dr. Johannes Schrage verschmitzt und sieht zu den anderen vier hinüber, die zustimmend nicken. „Wir hatten nämlich einen tollen Tag beim Familien- und Umweltfest. Das wirkt noch nach. Unser Kleiderladen war voll, unser Stand gut besucht, und unser Trödelmarkt, den wir erstmals angeboten haben, war ein echter Erfolg. Unser Lager ist leer.“ Nicht immer sei Vorstandsarbeit so heiter, schiebt er hinterher: „Aber sie darf es gerne mal sein.“
Johannes Schrage ist am längsten dabei. Ende 2020 schied er, bei Bayer Leverkusen im Projektmanagement tätig, aus dem Berufsleben aus. Ein schwarzes Loch habe sich da nicht aufgetan, sagt er rückblickend: „Ich wollte zunächst aber einfach eine Pause einlegen und gar nichts tun.“ Dass er sich in irgendeiner Form einbringen wollte, war ihm jedoch von Anfang an klar: „Und das wollte ich hier in Burscheid tun.“
Bevor er überhaupt aktiv werden konnte, wurde er bereits angefragt – von Heidi Neumann und Helga Peter nämlich, die damals im Vorstand des Kinderschutzbunds saßen. Dieser hatte sich durch den Tod von Det Junker gelichtet: Neumann und Peter suchten Mitstreiter. Schrage sagte ja, ebenso Michael Corts, den viele Burrscheider durch seine Arbeit im Tri-Café kennen. Corts hat sich mittlerweile aufs Tri-Café konzentriert, auch Neumann ist raus, Helga Peter lebt nicht mehr.
Schrage ist der Außenminister des Vereins
Johannes Schrage blieb übrig, kümmert sich heute um die Öffentlichkeitsarbeit. Ist eine Art Außenminister, das Gesicht des Kinderschutzbunds. Eine Aufgabe, die gut zu Schrages freundlichem und offenem Wesen passt: „Es fällt mir manchmal schwer, nichts zu sagen“, bekennt er mit einem Lächeln.
Jeder und jede hat sein Fachgebiet. So wie Petra Schröter-Heinrichs, die sich um die pädagogische Arbeit kümmert. Schließlich gehören zum Kinderschutzbund Burscheid auch der begleitete Umgang und der hauseigene Kindergarten Zwergenbande, dessen langjährige Leiterin Elke Fuchs 2025 in den Ruhestand ging. Ein Wechsel, den Schröter-Heinrichs begleitete. Seit 2024 ist sie dabei, aber keineswegs ein Neuling. Im Gegenteil ist sie, kann man sagen, zurückgekehrt. „Ich kenne das Haus hier seit vier Jahrzehnten, habe es damals mit aufgebaut”, erzählt sie.
Für Petra Schröter-Heinrichs ist es eine Rückkehr
Michael Corts lockte sie zurück: „Wir kennen uns schon lange durch unsere befreundeten Töchter.“ Als sein Anruf mit der Frage kam, ob sie sich ein Engagement beim Kinderschutzbund vorstellen könne, rannte er praktisch offene Türen ein. „Ich war gerade dabei, beruflich zu reduzieren”, sagt die studierte Sozialarbeiterin und -pädagogin, die in Leverkusen-Wiesdorf in der Katholischen Erziehungsberatungsstelle gearbeitet hat. Ein Abschied, der ihr, wie zu spüren ist, schwerfiel.
„Einmal muss es ja sein“, sagt die 67-Jährige, die aber auch nicht verschweigt, dass es schwere Fälle und schwere Stunden in derartiger Beratungsarbeit gibt: „Gegen ein Ausbrennen hilft ein ausgeglichenes Privatleben“, sagt sie. „Dann tut es gut, wenn man nach Hause kommt, und alles ist heil.“
Kinder, Enkel, viele Hobbys - das vielfach beschworene schwarze Loch nach dem Ruhestandseintritt habe sich auch bei ihr nicht aufgetan. „Ich bin einfach dankbar, dass ich jetzt hier bin. Es sollte wohl so sein, dass sich da ein Kreis schließt.“
Sabine Frehn achtet auf Sicherheit und den Garten
Sie habe sich schon im Beruf viel mit Sicherheitsfragen beschäftigt, das setze sie nun fort, sagt Sabine Frehn. Als Chemielaborantin hat sie bei Bayer Leverkusen gearbeitet, im Oktober 2025 schied sie aus. „Die Sicherheit umfasst fast alle Bereiche, ist ein großes Querschnittsthema“, sagt die 57-Jährige. Gerade eben erst habe man im Verein erfolgreich die Spielplatzprüfung hinter sich gebracht. Der Garten gehört ebenfalls zu ihren Steckenpferden: „Er ist schon schön und soll noch schöner werden”, sagt sie über das rund 800 Quadratmeter große Außengelände.
Das Aufgabengebiet „Haus und Technik“ teilt sie sich mit Christoph Geis, der nun in seiner Freizeit tut, was auch seine Aufgabe im Beruf ist: nach dem Wohl und Wehe eines Hauses schauen. „Ich bin Bauleiter”, sagt der 62-Jährige. „Meine Firma baut Fertighäuser.“ Gute Produkte, von denen er überzeugt ist, die aber privat nichts für ihn sind: „Ich lebe in einem 200 Jahre alten Fachwerkhaus”, verrät er.
Christoph Geis kommt aus dem „Pott“
Seit rund 30 Jahren ist er in Burscheid daheim, stammt aber eigentlich aus Gelsenkirchen. „Ausm Pott”, wie er sagt. Da ist es quasi unmöglich, kein Schalker zu sein. „Ach, der Aufstieg”, seufzt er beglückt - und ist damit unter den Fünf derjenige, den an diesem Tag nicht allein die Bilanz des Familien- und Umweltfests glücklich macht. „Aber wenn DAS irgendwo auftaucht, muss ich ausmachen”, sagt er - und der Fußballkenner weiß: 2001, als Schalke ein paar Minuten Meister war, bis die Bayern in der Nachspielzeit den Königsblauen im letzten Moment die Schale entrissen. „Das war auch für den Assauer zu viel”, vermutet Christoph Geis.
Christoph Geis hat sich und sein Leben neu geordnet
Ein „Schicksalsschlag“, wie er sagt, habe ihn bewogen, sich und sein Leben neu zu ordnen: „Da habe ich geschaut, was ich machen kann und mich neu zusammengesetzt.“ Es war der Startschuss für sein Engagement im Kinderschutzbund.
„Kleiderladen“ heißt kurz und bündig Marion van Gervens Fachgebiet. Dort hat sie auch angefangen, nachdem sie 2022 aus dem Berufsleben ausgeschieden war. „Ich war Krankenschwester in der Psychiatrie im Remscheider Tannenhof“, erzählt sie. Den Umzug des Kleiderladens aus der Geilenbacher Straße in die Kirchenkurve hat sie miterlebt und begleitet. Noch immer steht sie donnerstags dort, verkauft und berät. „Ich möchte nicht den Faden und nicht den Kontakt verlieren“, sagt die 67-Jährige.
Im Ruhestand wurde Marion van Gerven Chefin
Denn wenn man so will, ist sie im Ruhestand Chefin eines Unternehmens geworden – mit rund 40 Mitarbeitenden, von denen jeder und jede auf seine Weise tickt, von denen der eine temperamentvoller und der andere schüchterner ist. Ein Team, das Marion van Gerven zusammenhält, das sie motiviert, bremst, das sie ausgleicht und vermittelt. „Alle sind ehrenamtlich tätig. Alle machen es freiwillig. Das ist ein entscheidender Unterschied zum Berufsleben. Da sind die Ansprüche andere“, sagt sie.
Auf drei Jahre ist die Arbeit des Vorstands ausgelegt. 2027 gibt es Neuwahlen. Denn, das ist die Besonderheit beim Kinderschutzbund: Der Vorstand kann sich gewissermaßen selbst zusammenstellen. Bei dem einen ist es der Anruf, wie bei Johannes Schrage, der ihn zur Mitarbeit einlädt, bei der nächsten - so wie bei Marion van Gerven und Sabine Frehn die Vermittlung durch den Treffpunkt Ehrenamt, durch die sie zum Kinderschutzbund und anschließend in die Vorstandsarbeit fanden. Des Votums der Mitglieder bedarf es natürlich aber noch. Das wird im März abgefragt.
Bis dahin setzt der Teamvorstand auf seine Stärke. Auf die unterschiedlichen Charaktere mit ihren ganz individuellen Stärken.
Fünf Menschen, fünf Lebensläufe, die im Kinderschutzbund ihre Unterschiedlichkeit zu ihrer Stärke machen (v.l.): Petra Schröter-Heinrichs, Marion van Gerven, Sabine Frehn, Christoph Geis und Dr. Johannes Schrage. Quelle: Nadja Lehmann
21. Mai 2026
Tenneco Mitarbeiter spenden 500 EUR für Kinderschutzbund
In der Mitarbeiterzeitung der Fa. Tenneco "Burscheid Aktuell" vom April 2026 wurde folgender Bericht veröffentlicht:
Im Dezember vergangenen Jahres fand – passend zur Zeit des Schlemmens und Schenkens – eine
Schritte-Challenge am Standort Burscheid statt. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hatte die
Aktion gemeinsam mit der Pronova BKK exklusiv für den Standort ins Leben gerufen. Die Challenge war
ein voller Erfolg: 28 Teams nahmen teil und sammelten über den gesamten Dezember hinweg fleißig
Schritte.
Das Siegerteam „Steps of Steel“ – bestehend aus Nico Gerber, Niclas Neuroth, Tobias Krüger und
Jan Scheel – beeindruckte mit insgesamt 2.465.768 Schritten. Herzlichen Glückwunsch an die
Champions! Dank des großartigen Engagements aller Teilnehmenden konnte Federal-Mogul zudem 500 EUR an
den Kinderschutzbund Ortsverband Burscheid e. V. spenden. Der Verein zeigte sich darüber sehr
erfreut. Hier das Zitat von Dr. Johannes Schrage, Teamvorstand des Kinderschutzbundes Ortsverband
Burscheid e.V.:
„Wir vom Kinderschutzbund freuen uns sehr über diese unverhoffte und sehr großzügige Spende. Und
wir freuen uns außerordentlich über die Wertschätzung für unsere Arbeit, die mit dieser Spende zum
Ausdruck kommt. Wir danken allen, die sich das überlegt und das Geld bereitgestellt haben. (…) Wir
danken aber auch denen, die sich durch den Spendenzweck haben motivieren lassen, an der Schritte
Challenge teilzunehmen. Einfach großartig.“
Gemeinsam bewegen wir nicht nur uns, sondern auch etwas Gutes! Aufgrund der hervorragenden
Resonanz steht bereits fest: Auch im Jahr 2026 wird es eine weitere Schritte-Challenge geben. Wir
freuen uns schon jetzt auf viele motivierte Teams und eine ebenso begeisterte Teilnahme!
Lisa Fahl, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Tenneco.
11. Mai 2026
Großer Zuspruch am Stand des Kinderschutzbundes
beim Familien- und Umweltfest am 3.5.2026
Das Team um Chef Organisatorin Sabine Frehn, Mitglied im Teamvorstand des Kinderschutzbundes, konnte sich am Ende der Veranstaltung über einen vollen Erfolg freuen. Das Angebot rund um das Thema Nachhaltigkeit wurde sehr gut angenommen.
Der erstmals in dieser Größe aufgebaute Trödelstand zog die Käufer geradezu magisch an. Hier wurden zum wirklich kleinen Preis Schätzchen aus dem Lager in der Geilenbacher Straße verkauft: Kinderwagen, Holzspielzeug, Kinderbücher, Schaukelpferde, Rollerskates und viele Dinge mehr wechselten den Besitzer. Am Ende waren mehr als 3/4 der mitgebrachten Teile verkauft. Christoph Geis, erstmals als Teamvorstand mit von der Partie, hatte viel Spaß dabei, mit den Interessenten ins Gespräch zu kommen und die "Schätzchen" an den Mann/die Frau zu bringen.
Am Bastelstand konnten Kinder erleben, welch tolle Ergebnisse beim Up-Cycling entstehen können. Gebrauchte Gläser wurden in schönste Vasen, Kerzenständer oder sonstige Dekoartikel verwandelt. Der Tisch war ständig von Mädchen und Jungen aller Altersklassen belagert, die sich ein hübsches Mitbringsel für zu Hause erbasteln konnten. Manch einer nutzte die Gunst der Stunde, um ein schönes Geschenk für den anstehenden Muttertag zu kreieren.
Der Kleiderladen mit dem günstigen Angebot an Second-Hand Kleidung für die ganze Familie erfreute sich während des ganzen Tages über guten Zulauf. Hier fanden rund 150 Kleidungsstücke eine neue Besitzerin oder auch einen neuen Besitzer.
Das Vorstandsteam vor Ort, zu dem an diesem Tag auch Marion van Gerven und Petra Schröter-Heinrichs gehörten, bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern an den beiden Ständen und im Kleiderladen für den tollen Einsatz. Ein besonderer Dank gilt Antje Ihlo aus der Geschäftsstelle, die sich im Vorfeld bei der Organisation und auch am Stand tatkräftig engagiert hat. Der Erlös des Tages ist für die Arbeit des Kinderschutzbundes und kommt damit den Burscheider Kindern zu Gute.
27. April 2026
Mäusegruppe geht Müll-Sammeln
Anlässlich der Burscheider Umweltwoche ist die Mäusegruppe, eine der Eltern-Kind-Gruppen beim Kinderschutzbund, aktiv geworden. Am Montag dem 27.04. ging es bei bestem Wetter, bestückt mit Müllzangen, Sammelbehältern und Mülltüten auf die nahegelegene Balkantrasse. Von dort weiter Richtung Schwimmbad und dann zurück zum Tri Café, dem eigentlichen Treffpunkt der Gruppe. Überall wurde fleißig Ausschau nach achtlos weggeworfenem Müll gehalten und es dauerte auch nicht lange, bis der erste Müll gefunden wurde. Mit kleinen und großen Müllzangen haben alle fleißig gesammelt. Die Kinder (alle im Alter von rund 2 Jahren) haben mit Begeisterung geholfen. Besonders im Bereich der Schule gab es viel zu tun. Aber auf dem an der Balkantrasse gelegenen Spielplatz befand sich viel Müll, Glasflaschen und vor allem sehr viele Glasscherben, die akribisch von den Erwachsenen aufgesammelt wurden. Das Ergebnis der Sammelaktion war ein am Ende prall gefüllter Müllsack.
Die Aktion zeigt, dass sich auch die Kleinsten schon am Umweltschutz beteiligen können. Anette Gorny, Leitung der Eltern-Kind-Gruppen hofft, dass die Kinder durch die Aktion für den Umgang mit Müll sensibilisiert werden. Die Eltern waren begeistert und werden in Zukunft öfter die Augen offen halten. Diese erfolgreiche Aktion wird Gorny sicherlich auch bei der Umweltwoche im nächsten Jahr wieder anbieten.
24. April 2026
Das bedeutet Nachhaltigkeit:
Johannes-Löh-Schüler besuchen den Burscheider Kleiderladen
Burscheids Umweltwoche wirft ihre Schatten voraus, und die Schüler sind schon aktiv dabei. Der Besuch im Kleiderladen zeigte ihnen, wie Second-Hand-Ware Nachhaltigkeit fördern kann. Was die jungen Entdecker erlebten und warum der Laden ein Gewinn für alle ist.
Artikel von Sabine Naber, RGA 24.04.2026
Burscheid: Wenn Anfang Mai in Burscheid die 28. Umweltwoche startet, dann wird der achtsame Umgang mit Natur und Umwelt im Mittelpunkt stehen. Darauf bereiten sich Kitas und Schulen bereits jetzt schon vor, denn sie werden die Hauptakteure sein.
Die sechsten und siebten Klassen der Johannes-Löh-Gesamtschule tun das in ihrer gerade begonnenen Themenwoche mit der Überschrift „Nachhaltigkeit“, indem sie zum Beispiel einen Umweltlernort in Engelskirchen besuchen, eine Totholzhecke auf dem Schulhof aufschichten oder sich mit Mülltrennung auseinandersetzen. Jetzt stand der Besuch des Kleiderladens an der unteren Hauptstraße in Burscheid auf dem Programm.
„Wir wollten das Angebot hier im Second-Hand-Laden mal präsent machen, denn viele Schülerinnen und Schüler kannten ihn noch gar nicht“, sagt Lehrerin Ulrike Müller, die die Kinder begleitete. Begrüßt wurde die Truppe von Dr. Johannes Schrage vom Teamvorstand des Kinderschutzbundes in Burscheid. Er erklärte kurz das Prinzip und betonte, warum der Kauf von Second-Hand-Ware eine gute Möglichkeit ist, nachhaltig und umweltbewusst zu leben. Zudem könnten die Sachen preiswert abgegeben werden, denn der Kinderschutzbund bekomme sie gespendet, und Ehrenamtlerinnen würden den Verkauf übernehmen. „Familien, die nicht so viel Geld haben, können bei uns günstig einkaufen. Aber von vielen hören wir auch: ‚Was ihr macht, ist gut. Deshalb kaufen wir bei euch ein‘.“
Die Schüler entdeckten viel und staunten über das Angebot
Nach dieser Einführung schwärmten die Schülerinnen und Schüler los, guckten, was sich auf den Kleiderständern, in den Regalen alles fand, berieten sich gegenseitig. „Es gibt so schöne Klamotten hier. Und sogar Spielzeug. Da könnte ich meiner kleinen Schwester was mitbringen“, staunte Mirac (12). Er wusste zwar, dass es den Kleiderladen gibt, aber nicht, was man dort alles kaufen kann.
„Ich werde bald konfirmiert und brauche noch einen schwarzen Ledergürtel“, wandte sich sein Klassenkamerad an Dr. Schrage, der ihn allerdings vertrösten musste. „Gerade haben wir da nichts Passendes. Aber das Angebot ändert sich schnell hier. Vielleicht guckst du in ein oder zwei Wochen noch einmal bei uns rein.“
Sonnenbrille und ein Käppi zum Schnäppchenpreis
Mehr Glück hatte sein Freund. Er fand eine Sonnenbrille und ein Käppi. Und war mit dem Verkaufspreis von 2,50 Euro mehr als zufrieden. „Ich finde es gut hier. Und überhaupt, dass es so einen Laden in Burscheid gibt“, sagte die zwölfjährige Waris. „Echt gut, die Aktion“, befand auch der gleichaltrige Lukas.
Der Meinung war auch die ehrenamtliche Mitarbeiterin Betty Sühring: „Die hatten heute Spaß hier. Sie konnten ein bisschen in den Sachen stöbern, und einige haben eingekauft. Zum Beispiel einen Hoodie, ein T-Shirt oder einen Haarreif.“
Der Erlös kommt Burscheider Kindern zugute
Auch die Sportsachen seien gefragt – sie kosteten an diesem Tag pro Stück nur einen Euro. „Wir kriegen so viele gute Sachen gebracht, da kann man echte Schnäppchen ergattern. Sogar Markenprodukte und hin und wieder dabei, und auch ganz neue Sachen“, betont Dr. Schrage und macht deutlich, dass im Kleiderladen rund 15.000 Artikel pro Jahr über den Verkaufstisch gehen. Der Erlös komme vor allem kleinen Kindern in Burscheid zugute.
Kaum einer weiß so gut wie Dr. Johannes Schrage vom Kinderschutzbund Burscheid, welche Schätze der Kleiderladen besitzt. Er beriet die jungen Besucher aus der Johannes-Löh-Gesamtschule. Foto: Doro Siewert
23. April 2026
Kinderschutzbund ändert Spendenpolitik
Mehr Verantwortung für Ehrenamtliche beim Kinderschutzbund Burscheid: Nur noch verkaufsfähige Kleidung wird angenommen
Artikel von Nadja Lehmann, RGA 14.04.2026
Burscheid: Dr. Johannes Schrage kommt schnell mit Leuten in Kontakt, redet und erzählt gerne. „Still zu sein, fällt mir schwer“, sagt er augenzwinkernd über sich selbst. Kein Wunder also, dass der Vorsitzende des Kinderschutzbunds Burscheid auch schnell mit dem jungen Familienvater ins Gespräch kommt, der an der Geilenbacher Straße aussortierte Kleidung abgibt. Wohlwollend nehmen Vera Huppert und Kollegin Marion (die ihren Nachnamen nicht öffentlich machen wollte) die ordentlich gefalteten Sachen entgegen: „Da erleben wir auch anderes”, sagen beide, während sie mit geübten Händen Babystrampler, T-Shirts und Tücher entfalten und sichten. „So wie jetzt bei Ihnen haben wir das gern.“ „Das war meine Frau“, gibt der junge Mann offen zu, lächelt und verstaut seine Tüten. Für das nächste Mal.
Dass der Kinderschutzbund in seinem Stammhaus an der Geilenbacher Straße gebrauchte Kleidung annimmt und anschließend für kleines Geld in seinem Kleiderladen verkauft, ist gute Tradition. Seit 2023 ist dieser in der Kirchenkurve angesiedelt, man ist durch die Lage in der Innenstadt sichtbarer und populärer geworden. Der dortige Erlös kommt dem Kinderschutzbund zugute.
Auslöser für die Veränderung waren die Kooperationspartner
Nun aber gibt es eine Änderung, wie Johannes Schrage und Vorstandskollegin Marion van Gerven berichten. „Kleidung bzw. ganz generell Spenden, die keine Chance im Verkauf haben, nehmen wir nicht mehr an”, sagt Schrage. Auslöser waren die Kooperationspartner wie zum Beispiel Bethel gewesen. Ihnen hatte der Kinderschutzbund bis jetzt jene Sachen weiterleiten dürfen, die nicht verkaufsfähig waren. Eine eingespielte Kooperation, wie mit dem Johannes-Haus in Köln, das sich um obdachlose Männer kümmert, wie mit dem Frauenhaus in Leverkusen oder, ganz neu, mit der Tierhilfe, die sich in Ungarn und Rumänien engagiert.
„Doch unsere Partner haben einen Aufnahmestopp verhängt”, sagt Schrage. Hintergrund ist die schwierige Marktsituation bei der Verwertung von Second-Hand-Artikeln. „Die Lager laufen überall voll. Man kriegt die Sachen nicht mehr weg”, sagt Marion van Gerven. „Sogar die Tierheime winken bei sonst superbeliebten Tüchern und Decken derzeit ab. Sie sind ausreichend ausgestattet.“ Ein Problem (nicht nur) für den Kinderschutzbund, dessen eigene Lagerkapazitäten in Burscheid begrenzt sind. „Wir müssten nicht verkaufsfähige Ware kostenpflichtig entsorgen“, sagt Schrage. Eine Geldausgabe, die man vermeiden will.
Die ehrenamtlichen Helfer werden noch wichtiger
Deshalb werden ehrenamtliche Helferinnen wie Vera Huppert und Marion noch wichtiger. Denn sie nehmen die Sachen unter die Lupe und entscheiden quasi blitzschnell, was noch in den Verkauf gehen kann und was nicht. Letzteres muss der Spender und die Spenderin dann wieder mit nach Hause nehmen. „Wir hatten schon im vergangenen Jahr miteinander im Team gesprochen und überlegt, was wir machen”, erzählt Schrage. Im Herbst habe man einen entsprechenden Testlauf gestartet. Und 2026 den Ernstfall getestet. „Das wurde gut angenommen“, sagt Schrage.
Auch die eigenen Ehrenamtlichen habe man auf die Veränderung eingestellt. „Dem einen fällt es leichter, eine Spende zurückzugeben, dem anderen schwerer. Wir haben unsere Teams so zusammengestellt, dass sie eine gute Mischung bilden“, sagt van Gerven. „Wir lassen niemand alleine arbeiten.“ So sei man im Kleiderladen mindestens zu zweit, in der Spendenannahme zu dritt.
Die Bitte, die Schrage und van Gerven eindringlich äußern, lautet: Man möge die Sachen, die man abgeben möchte, auf Sauberkeit und Funktionsfähigkeit prüfen. „Einen Wasch- und Aufbereitungsdienst haben wir nicht, das wäre gar nicht zu leisten“, erklärt Schrage. Der Spender möge schauen, ob die Kleidung noch der aktuellen Mode entspreche: „Ein guter Richtwert ist, ob man die Sachen noch der besten Freundin schenken würde. Dafür hat jeder und jede ein gutes Gespür und kann sich etwas vorstellen“, sagt Johannes Schrage. Und man möge der Kompetenz der Ehrenamtlichen vertrauen, die aussortieren: „Sie haben wirklich die Erfahrung und wissen, was noch verkauft werden kann und was nicht.“
Das kommt dem Kleiderladen an der Hauptstraße zugute. Denn den kritischen Blick bewahren sich die Kinderschutzbund-Aktiven auch dort. Was keine Abnehmer findet, fliegt relativ zügig aus dem Sortiment. „Wir haben viele, die, nachdem sie zunächst nichts Passendes gefunden haben, schon bald wiederkommen. Nach dem Motto: Dann habt ihr sicher was Neues“, erzählt Marion van Gerven, die selbst jeden Donnerstagnachmittag im Kleiderladen steht. „Es ist toll zu sehen, wie sich alles entwickelt hat“, sagt sie.
15.000 Artikel gehen jährlich über den Tresen
Die Zahlen können sich in der Tat sehen lassen: Rund 15.000 Artikel gehen jährlich über den Tresen. „Wir haben uns, seit wir an der Hauptstraße sind, massiv gesteigert. Fast eine kleine Firma. Und das hat viel mit ihm zu tun“, lobt van Gerven und nickt Johannes Schrage anerkennend zu. Seine Umtriebigkeit stoße vieles an, mache viel möglich.
Wie die erneut erweiterten Öffnungszeiten des Kleiderladens. Montags, dienstags, mittwochs und freitags ist von 9.30 bis 11.30 Uhr, montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr geöffnet sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr. Annahme an der Geilenbacher Straße ist montags und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr.
Das Domizil an der Geilenbacher Straße wurde aufgefrischt
Mehr als 40 Ehrenamtliche - überwiegend Frauen - halten den Kinderschutzbund und seine Angebote in Schwung. Der Vorstand habe sich deutlich verjüngt, berichtet Schrage: Sabine Frehn und Christoph Geis seien dazugestoßen, nachdem verdiente Mitglieder wie beispielsweise Heidi Neumann ausgeschieden seien. Und nicht zuletzt hat man das eigene Domizil renoviert: Das Obergeschoss der Geilenbacher Straße ist frisch gestrichen, das Büro dank Unterstützung von Automobilzulieferer Adient mit neuen Möbeln versehen. Ebenso wie der Raum, in dem der Kinderschutzbund den Begleiteten Umgang anbietet. Gemütlich ist er geworden, hell und freundlich, mit einem kuscheligen Teddy auf dem behaglichen Sofaeck.
Aber das ist schon wieder die nächste Geschichte.
Ist alles sauber und heil? Kann es erfolgreich verkauft werden? Marion van Gerven und Dr. Johannes Schrage prüfen die frisch eingetroffenen Spenden. Quelle: Nadja Lehmann
16. April 2026
DKSB Bundesverband dankt für die Arbeit in Burscheid
Die Geschäftsstelle erhielt kürzlich unerwartet Post vom Bundesverband. Die Dachorganisation in Berlin dankt allen Aktiven des Ortsverband für die vor Ort geleistete Arbeit. Auslöser war der in der Mitgliederversammlung vorgestellte Bericht zum Jahr 2025, den auch der Bundesverband erhält. Hier folgt das Schreiben im Wortlaut:
"Liebe Frau Ihlo,
liebe Kinderschützer*innen im Ortsverband Burscheid,
Vielen Dank für die Zusendung Ihres Jahres- und Finanzberichtes in denen Sie uns einen ausführlichen Einblick in Ihre Arbeit, Ihre Angebote und Ihr Engagement möglich machen.
Wir freuen uns, dass Sie in diesem Jahr wieder viele Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, wie z.B. das Familien- und Umweltfest, den Weltkindertag oder den Weihnachtsmarkt umsetzen, bzw. teilnehmen konnten.
Wir benennen hier zwar nur einen Bruchteil Ihrer Arbeit, sind uns aber dem Umfang und Aufwand allein für diese erwähnten Veranstaltungen bewusst und möchten allen Beteiligten mitteilen, dass sie Großartiges leisten!
Ihr unermüdlicher Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien verdeutlichet uns, wie wichtig und unverzichtbar Ihre wertvolle Arbeit vor Ort ist, die Sie tagtäglich leisten!
Im Namen von Herrn Daniel Grein sowie allen Mitarbeitenden der Bundesgeschäftsstelle möchten ich Ihnen und den vielen ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Mitarbeiter*innen sehr für Ihre erfolgreiche Arbeit und Ihre Unterstützung der Kinder und Jugendlichen danken!
Wir freuen uns schon sehr auf eine weitere und erfolgreiche Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Florian Neudorf
Officemitarbeiter/Assistenz der Geschäftsleitung"
Johannes Schrage vom Teamvorstand: "Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit und geben das Dankeschön weiter an alle, die sich bei uns im Ortsverband engagieren.“
30. März 2026
Aktion Tagwerk in der Eltern-Kind-Gruppe
Ein Bericht von Rieke Gorny (10 Jahre)
Am 02.02.2026 war an der Johannes Löh Gesamtschule die Aktion Tagwerk. Die Stiftung Tagwerk ist eine gemeinnützige Stiftung, die jährlich die entwicklungspolitische Schulkampagne „Aktion Tagwerk – Dein Einsatz zeigt Wirkung“ organisiert und gemeinsam mit Schulen veranstaltet. Im Zentrum steht das soziale Engagement von Kindern und Jugendlichen für Gleichaltrige in anderen Regionen. Der Erlös der Tagwerk Aktion kommt Schulpartnerprojekten zugute, die von den teilnehmenden Schulen selbst ausgewählt werden.
Jeder Schüler sollte sich eine Aufgabe suchen zum Beispiel in einem Unternehmen oder zu Hause. Für die Mitarbeit wurde etwas vom Unternehmen oder von den Eltern gespendet. Diese Aufgabe galt für alle Stufen.
Rieke Gorny hat sich überlegt, bei den Eltern-Kind-Gruppen vom Kinderschutzbund Burscheid mitzuarbeiten. Aufgrund von Krankheit musste sie ihre Mitarbeit kurzfristig verschieben und hat diese am 30.03.2026 nachgeholt.
Sie durfte sich ein Thema für die Gruppen überlegen und umsetzen und hat sich für das Thema Sinneswahrnehmung entschieden.
Durch einen selbstgestalteten Barfußpfad und verschiedene Balanciersteine konnten die Kinder mit ihren Füßen und natürlich auch Händen unterschiedliche Strukturen und Konsistenzen ertasten. Die Kinder hatten großen Spaß den Barfußpfad auszuprobieren. Es gab zum Beispiel weiche oder kratzige Strukturen zu erkunden. Immer wieder war ein Kind auf dem Barfußpfad unterwegs oder auf einem der Balanciersteine. Zusätzlich haben wir Mitmachlieder gesungen. „Zu sehen, wie die Kinder mein Angebot angenommen und umgesetzt haben, hat mir große Freude bereitet“, berichtet Rieke. „Ich danke dem Kinderschutzbund Burscheid, der mir diese Erfahrung ermöglicht hat."
24. März 2026
Neue Eltern-Kind-Gruppe ab April
Aufgrund der großen Nachfrage bietet der Kinderschutzbund ab April eine weitere Eltern-Kind-Gruppe unter Leitung von Annette Gorny an:
Freitag Vormittag, 9:30 Uhr im Tri-Café (ob am bisherigen Standort oder schon im Kramerhaus wird noch bekanntgegeben).
Start ist am Freitag 17.04.2026.
Die neue Gruppe ist vorgesehen für Kinder im Alter von 6 bis 10 Monaten und ergänzt damit die beiden Gruppen am Montag Vormittag. Das Angebot der Eltern-Kind-Gruppen richtet sich an Eltern mit Kindern von 3 bis 24 Monaten. Nähere Informationen zu dem Angebot finden Sie hier.
15. März 2026
Landfrauen spenden für Kinderschutzbund
Im Rahmen eines sonntäglichen Nachmittagskaffees überreichte Sandra Mundt, Vorsitzende der Burscheider Landfrauen, eine Spende von 350 € an Dr. Johannes Schrage, Mitglied im Vorstand des Kinderschutzbundes.
S. Mundt erläuterte bei der Übergabe, dass das Geld aus dem Verkauf am Stand beim Familien- und Umweltfest umd beim Bauernmarkt stammt. Dabei kommt nur Selbstgemachtes ins Angebot: Kuchen, Marmelade oder auch Himbeeressig, für den einige Stammkunden auch von weiter her anreisen. Ein Teil des Erlöses werde immer an eine Organisation in Burscheid gespendet. Und dieses Jahr sei die Wahl auf den Kinderschutzbund gefallen.
J. Schrage bedankt sich herzlich bei den Landfrauen für die großartige Spende und erläutert, was der Kinderschutzbund in Burscheid zum Wohle der Kinder tue und wie hilfreich die Spende für die Finanzierung dieser Arbeit sei.
25. Februar 2026
Wichtig: Änderungen bei der Spendenannahme
Der Burscheider Kleiderladen freut sich über gut erhaltene Kleider- und Textilspenden.
Allerdings kann der Kinderschutzbund Spenden, die nicht verkauft werden können, in Zukunft nicht mehr annehmen.
Bisher konnten wir im Kleiderladen nicht verkaufsfähige Textilien an Kooperationspartner weitergeben, die sich um eine sinnvolle Weiterverwertung gekümmert haben. Wegen der katastrophalen Marktsituation bei der Verwertung von Second Hand Kleidung, die auch in den Medien öffentlich gemacht wurde, haben unsere Kooperationspartner einen Annahmestopp verhängt. In der Folge muss der Kinderschutzbund nicht verkaufsfähige Ware kostenpflichtig entsorgen. Damit bleibt weniger Geld für die Arbeit des Kinderschutzbundes übrig. Das ist ganz sicher nicht im Sinne der Spenderinnen und Spender. Daher hat der Vorstand des Kinderschutzbundes beschlossen, nur noch verkaufsfähige Kleiderspenden anzunehmen.
Das führt zu folgender Änderung bei der Spendenannahme: Die Mitarbeiterinnen sichten die Kleiderspenden bei der Abgabe im Beisein der Spender. Verkaufsfähige Ware wird angenommen und nicht verkaufsfähige Ware wird zurückgegeben.
Wir haben bereits im Herbst 2025 damit angefangen, dieses Vorgehen zu testen. Auf Grund der positiven Erfahrungen und des Verständnisses vieler Spender möchten wir folgende Hinweise geben:
- Prüfen Sie vor Abgabe Ihrer Spende alles auf Funktionstüchtigkeit und Sauberkeit.
- Bitte nur Textilien, die möglichst der aktuellen Mode entsprechen, die sie selber ohne Probleme auch in ihrem Freundeskreis weitergeben würden.
- Spenden sie nur Saisonware (Sommerware bis September, Winterware bis März) da wir über keine Lagerkapazität verfügen.
- Treffen Sie eine gute Vorauswahl und spenden Sie nur in haushaltsüblichen Mengen (d.h. 1 Sack, 1 Wäschekorb oder 1 Karton). So vermeiden Sie lange Wartezeiten.
Und bitte vertrauen sie auf die Fachkompetenz unserer Mitarbeiterinnen. Diese wissen aus langjähriger Erfahrung was verkauft werden kann.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und weiterhin herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
9. Februar 2026
Geänderte Öffnungszeiten des Kleiderladens an den Karnevalstagen
Wir bitten die geänderten Öffnungszeiten des Kleiderladens an den Karnevalstagen zu beachten:
Weiberfastnacht 12.02.2026:
Hauptgeschäft Hauptstr. 55: geschlossen
Nebenstelle Geilenbacher Str. 13: geöffnet 09:30 - 11:30 Uhr und 15:30 Uhr - 17:30 Uhr
Rosenmontag 16.2.2026:
Hauptgeschäft Hauptstr. 55: geschlossen
Nebenstelle Geilenbacher Str. 13: geschlossen
Veilchendienstag 17.2.2026:
Hauptgeschäft Hauptstr. 55: 09:30 - 11:30 Uhr
Nebenstelle Geilenbacher Str. 13: geschlossen
26. Januar 2026
11. Weihnachtstombola mit vollem Erfolg
Zum 11. Mal konnten die Besucher des Weihnachtsmarktes "Ä Tannschen Please" ihr Losglück bei der Tombola des Kinderschutzbundes finden. An den ersten drei Adventswochenenden standen insgesamt rund 1000 Preise bereit, um an die glücklichen Gewinner überreicht zu werden. Und die Menschen hatten eine Riesenspaß, das Glück zu probieren. Sie kamen in Scharen und bildeten zeitweise lange Schlangen am Tombola Stand. Elke Fuchs, die dieses Jahr selbst den Tombola Stand betreute und die Lose verkaufte, berichtete von vielen "Wiederholungstätern". Die gute und entspannte Stimmung auf dem urigen Weihnachtsmarkt, diese kleine Auszeit vom Alltag, trug das ihre dazu bei, freudig Lose zu kaufen. Es lohnte sich auch dank der vielen hochwertige Preise, die dem Kinderschutzbund gespendet worden waren. Fuchs hatte 40 selbstgenähte Luftballonhüllen beigesteuert. Die waren so begehrt, dass manch einer nach der Quelle fragten, wo sie denn zu kaufen wären. Aber es gibt sie nur bei dieser Tombola. Selbst wenn mal kein Preis dabei war, hielt sich die Enttäuschung sehr in Grenzen und es hieß "es ist ja für einen guten Zweck".
Für den guten Zweck sorgt der Kinderschutzbund, der den Erlös der Tombola für seine Arbeit einsetzt, zum Wohl der Burscheider Kinder und ihrer Familien. So freuten sich Elke Fuchs und Johannes Schrage (Teamvorstand) ganz besonders, als Christian Hoffmann Mitte Januar den Reinerlös von 5.568,74 EUR überreichte.
Der Kinderschutzbund bedankt sich sehr herzlich bei den vielen, die zu dem großartigen Erfolg der Tombola beigetragen haben:
- bei allen, die so großzügig Lose gekauft haben - wohl wissend, dass auch eine Niete etwas Gutes bewirkt,
- bei den Spendern der Tombolapreise:
- Adler Apotheke
- Blumen Rothe
- Buchhandlung Ute Hentschel
- Das.Blumenatelier
- Family Fitness Club
- Foto Factory
- Getränke Oliver Wagner
- Hofladen Schmidthaus, Witzhelden
- KFZ Heidtmann
- Kharma 360 GmbH
- Kreissparkasse Köln
- Kulturwerke Deutschland
- Mode Liebevoll
- Obi, Burscheid
- Pech Liköre, Wermelskirchen
- REWE Markt
- Sarstedt, Nümbrecht
- Stadtbücherei
- STILFORMAT Hoffmann
- Tenneco, Federal Mogul GmbH
- Wirths Computersysteme
- und vielen privaten Spendern,
- bei Christian Hoffmann für die gute Zusammenarbeit und die Übernahme aller Kosten als Veranstalter.
- bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich um die Organisation gekümmert haben, allen voran Elke Fuchs, die die organisatorische Leitung übernommen hat.


